Reisebericht: Single Sportclub Paradise
Unverhofft kommt oft!
Zum ersten Mal ging es für mich eine Woche nach Korfu – eigentlich. Doch was mache ich bloß mit der zweiten Woche Urlaub? Genau – eine Woche vor Abflug entsprechend verlängern, ohne zu wissen, wie es mir gefällt. Im Nachhinein war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Aber von vorne:
Ich nahm den ersten Flieger um 06:10 Uhr und war nach einem reibungslosen, schnellen Transfer gegen 11 Uhr am Hotel Paradise. Dort wurden meine Mitreisenden und ich nett in Empfang genommen und konnten dann ein Langschläferfrühstück an der Poolbar des St. George einnehmen (gegen Aufpreis). Beide Hotelanlagen können von allen Gästen genutzt werden, wobei das St. George den schöneren Garten mit großem Pool hat. Im Paradise dagegen findet man mehr Ruhe und ebenfalls eine schöne Poolbar. Diese hat allerdings nicht den ganzen Tag geöffnet.
Zwischen Pool, Meerblick und kulinarischen Highlights
Wie bei Frosch üblich, gibt es auch auf Korfu ein großes Frühstücksbuffet mit wechselnden Specials (Rührei, Croissants, Fetataschen etc.) und natürlich griechischen Joghurt, Obst, Müsli, Brötchen, Marmelade etc. Für ein kleines Entgelt konnte man sich auch eine Lunchtüte zusammenstellen.
Das Abendessen fand auch als Buffet in der Mangobar direkt am Meer statt. Dafür muss man vom Paradise ca. 10 Minuten laufen. (Wegbier nicht vergessen ;-))
Die Anlage der Mangobar ist wunderschön und der Ausblick aufs Meer und den Sonnenuntergang ist einfach nur traumhaft! Das Essen war das bisher Beste, das ich bei Frosch je hatte!
Mountainbiken, Yoga und Wassersport auf Korfu
Umso besser, dass auch der Sport nicht zu kurz kam. In meiner ersten Woche war ich täglich Mountainbiken. Hier ist für jeden was dabei! Einfache Touren, die hauptsächlich über Asphalt oder leichten Schotter gehen, bis hin zu etwas anspruchsvolleren Strecken mit tiefen Spurrillen, Geröll und Zweigen auf dem Weg. Die Steigungen sind auch für Anfänger machbar und die Guides bzw. die Gruppe wartet auf jeden (alle sind dankbar für eine Trinkpause). Ein bisschen technisches Fahrkönnen schadet nicht, je nach Tour sollte man schon sicher im Sattel sitzen. Meine Lieblingstour war die „Notos Beach“ Tour – ein Besuch lohnt sich definitiv!
Zu den Wanderungen kann ich leider nichts sagen, da ich nicht wandern war, aber was ich aber gehört habe, klang toll, besonders, was die Aussichten anging!
Zusätzlich gab es auch Workouts, Aquafitness (bitte nicht unterschätzen, das hat’s in sich!), Yoga und auch das Beachvolleyball kam nicht zu kurz. Hier rate ich dazu, entweder Socken oder ähnliches zu tragen, denn der Sand ist sehr heiß! Wer Wassersport mag, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Die Station liegt ca. 20 Minuten Fußweg entfernt. Dort kann man sich allerlei ausleihen, von Surfen zu SUP ist alles dabei. Aber auch ein fauler Strandtag kann hier verbracht werden.
Korfu entdecken: Ausflüge zwischen Inselwelt und Altstadtflair
Ebenfalls wurden Ausflüge angeboten: einmal mit dem Boot nach Paxos und Antipaxos, sowie eine Busfahrt nach Korfu Stadt. Der Ausflug nach Paxos ist leider nicht von Frosch organisiert, sondern läuft über einen lokalen Anbieter. Das hatte zur Folge, dass es eine Massenveranstaltung war und damit sehr voll. Die Tour wurde von mehreren Anbietern gefahren, so dass vier Boote gleichzeitig mit je ca. 100 Personen unterwegs waren. Dementsprechend voll war es beim Badestop in einer traumhaften Bucht. Ich würde es nicht nochmal machen, es sei denn, Frosch organisiert ein eigenes Boot. Wen das alles nicht stört, wird die Fahrt mögen, die Aussichten aufs Wasser und die Inseln sind schon toll!
Korfu Stadt sollte man auf jeden Fall machen, ich habe es mit 8 weiteren Personen mit dem Mietwagen auf eigene Faust erkundet. Mietwagen sind super günstig direkt an der Hauptstraße buchbar.
Mehr Frösche, mehr Möglichkeiten, mehr Urlaubsglück
In meiner zweiten Woche bin ich von Zimmerkategorie C in Kategorie B umgezogen, da C nicht mehr frei war, als ich verlängert habe. Mit der Kategorie C bin ich persönlich nicht ganz warm geworden: Die Zimmer sind eher dunkel und durch die eingeschränkten Lüftungsmöglichkeiten bei vielen Mücken war es oft etwas feucht. Kat. B ist total in Ordnung: große, helle Zimmer mit Balkon und Mückenschutztür! Es ist ratsam, viel Mückenschutz einzupacken, da man auch bei den Touren oft im Wald ist und die Biester lieben Schweiß…
Ebenfalls fanden in der Woche die Beach Energy Week, die Laufwoche und die Wanderwoche statt. Deshalb reisten mehr Frösche an und man hatte sowas wie Freizeitstress, weil das Angebot auf einmal so groß war! Mehr Leute – noch mehr Spaß und ich muss sagen, ich durfte ganz tolle Menschen kennenlernen!
Die Abende an der Mangobar waren immer sehr schön und wer Frosch kennt, weiß, dass es auch hier ein Kickerturnier, einen Cocktailabend und einen Partyabend gibt. An einem Abend in der Woche hat das Küchenteam frei und man kann die lokalen Restaurants erkunden oder ggf. in Korfu Stadt essen, wenn man eh schon da ist. Ich war erst skeptisch, was das Rahmenprogramm angeht, denn es wiederholt sich leider doch jedes Jahr, aber mit den richtigen Leuten wird auch das nie langweilig! Und wenn bei Frosch eins stimmt – dann sind es die Menschen, die dabei sind!
Zwei Wochen Korfu? Jederzeit wieder!
Es war meine erste Reise nach Korfu, aber ich kann mir gut vorstellen, wiederzukommen, so erholt war ich lange nicht mehr. Danke an alle, die dabei waren!
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