Reisebericht: Single Sportclub Poseidon View
Eine Reise, die mich überrascht hat
Eins ist klar: So einen Urlaub würde ich sofort wieder machen!
Ich bin Sabrina, 36 Jahre alt, komme aus Dortmund, bin Single und hatte einfach Lust auf Urlaub! Wie das aber so oft ist: Alle sind verplant, nicht spontan, haben gerade nicht das Geld oder einfach andere Interessen. Da kam das Konzept von Frosch Sportreisen für mich wie gerufen.
Allein angereist, schnell angekommen
Nach einem reibungslosen Transfer und einer herzlichen Begrüßung durch unsere Reiseleitung begann die Reise für mich eigentlich schon mit einer kleinen Überwindung. Ich hatte ein Doppelzimmer mit einer fremden Person gebucht und war gespannt, ob das gut gehen würde. Rückblickend kann ich über meine Bedenken nur schmunzeln. Wir haben menschlich gefühlt nach fünf Minuten gematcht. Es hat einfach sofort gepasst, so sehr, dass selbst andere aus der Gruppe das immer wieder erwähnt haben. Aus einer Fremden wurde innerhalb kürzester Zeit eine Freundin auf Zeit. Allein dafür hat es sich gelohnt, die Komfortzone zu verlassen.
Auch in unserer Gruppe gab es, wie wahrscheinlich überall, mal ein kleines Auf und Ab. Wenn man Zeit für sich brauchte, konnte man sich problemlos an den Strand, an den Pool, aufs Bike, zu einem Ausflug oder auf sein Zimmer zurückziehen und neue Kraft tanken. Durch die vielen Möglichkeiten konnte jeder seinen Urlaub ganz individuell gestalten. Sportliche Aktivitäten waren ein Angebot, aber nie ein Muss.
Mehr Sport, als ich mir zugetraut hätte
Sportlich hat mich die Reise aber definitiv überrascht. Ich habe als blutige Anfängerin an zwei Mountainbike-Touren und einer Wanderung teilgenommen. Nach der ersten Bike-Tour war ich komplett platt und musste an einigen Stellen sogar schieben. Mein Gedanke war nur: „Okay, das war's wohl mit dem Mountainbiken."
Zum Glück habe ich mich geirrt.
Ich habe der zweiten Tour trotzdem eine Chance gegeben und plötzlich lief es. Kein einziges Mal schieben! Klar war es noch immer anstrengend, aber das Erfolgserlebnis war unbezahlbar und die Gruppe hat sich gegenseitig motiviert und aufeinander geachtet. Genau diese Stimmung hat mich durchgezogen. Umso stolzer war ich, als ich die zweite Tour komplett ohne Schieben geschafft hatte. Ich habe nun Blut geleckt und möchte jetzt noch viele weitere Mountainbike-Touren machen!
Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben
Ein weiteres Highlight war für mich die Bootstour. Sie hat die Gruppe noch einmal auf eine ganz andere Weise zusammengeschweißt. Die Stimmung war ausgelassen und spätestens bei der Feier danach waren wir aus vielen Einzelpersonen zu einer richtig tollen Gemeinschaft geworden.
Für die nötige Abkühlung sorgte das Canyoning. Es bot eine tolle Abwechslung und hatte einen riesigen Spaßfaktor. Die längere Anfahrt haben viele von uns genutzt, um noch etwas Schlaf nachzuholen, dadurch verging die Zeit überraschend schnell. Den kleinen Hinweis aus der Beschreibung, dass man vorher noch ein Stück laufen muss, würde ich allerdings mit Vorsicht genießen. Der Weg ist definitiv sportlicher, als man vielleicht erwartet. Dafür waren die Guides einfach großartig und haben den Tag zu einem echten Erlebnis gemacht.
Zum Schnorcheln wurden wir mit einem Transfer an einen anderen Spot gebracht. Die Tour selbst war interessant, gleichzeitig hat mich die doch sehr tote Unterwasserwelt ziemlich nachdenklich gemacht. Das war irgendwie schade zu sehen.
Etwas bereut habe ich im Nachhinein, dass ich das SUP-Angebot am Hotel nicht öfter genutzt habe. Nicht, weil das Paddeln keinen Spaß gemacht hätte, sondern weil ich meistens schon am Gedanken gescheitert bin, das Board erst bis ans Wasser und später wieder ein Stück den Berg hinaufzutragen. Vielleicht packe ich das beim nächsten Mal etwas motivierter an.
Kleine Tipps für den Aufenthalt
Überhaupt sollte man den Rückweg vom Strand zum Hotel nicht unterschätzen. Aber spätestens oben angekommen, ist das fast vergessen, denn der Ausblick ist wirklich genauso traumhaft, wie die Fotos versprechen. Die Anlage selbst ist sehr gepflegt, frische Handtücher bekommt man unkompliziert auf Nachfrage und das Essen war sehr lecker sowie abwechslungsreich. Nur die Preise an der Bar sind eher etwas gehoben. Das sollte man einfach vorher wissen. Im Nachhinein würde ich außerdem die Buchung einer Klimaanlage empfehlen, denn die Mücken waren in unserer Woche wirklich sehr aktiv. Da hätten verschlossene Fenster wohl geholfen. Man lernt aus seinen Fehlern!
Mein Fazit: Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer
Ich bin mit vielen schönen Erinnerungen, ein paar blauen Flecken, gebräunter Haut und einer neuen Leidenschaft fürs Mountainbiken nach Hause gefahren. Vor allem aber mit dem Gefühl, gleich mehrfach über meinen eigenen Schatten gesprungen zu sein. Schade, dass ich nicht direkt zwei Wochen gebucht habe! Das war definitiv nicht meine letzte Frosch-Reise!
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